Pilzzucht

 

Zoar-Bio-Speisepilze

Zoar-Pilze auf rein biologischer Basis – ein echtes Geschmackserlebnis

Zurzeit werden in der Pilzzucht des Zoar-Werkhauses in Alzey drei verschiedene Speisepilze kultiviert:

Die Zoar-Pilzzucht besteht seit 1996. Die Produktion ist biozertifiziert. Die Pilze werden im Werkhaus Alzey nach den strengen Richtlinien der EG-Bio-Verordnung angebaut. Aufgrund der Kontrollverfahren ist die Pilzzucht für ökologisch erzeugte Lebensmittel zertifiziert. Seit den Anfängen hat sich die Arbeitsgruppe stetig vergrößert, und die Zucht wurde mehr und mehr professionalisiert. In den letzten Jahren lag die Wochenproduktion bei Austernpilzen bei circa 600 Kilogramm; und das jede Woche, 52 Wochen im Jahr. Jeder Pilz zeichnet sich durch sein einzigartiges Aroma aus.

Die Austernpilze sehen zwar aus wie Pflanzen, schmecken aber ein bisschen wie ein Steak oder ein Kalbsschnitzel.

Der Kräuterseitling zeichnet sich durch sein zartes Aroma, das steinpilzähnlich ist, aus.

Den Shiitake kennt man eher aus der japanischen, chinesischen Küche. Sein Fleisch ist fest und saftig, und er zeichnet sich durch einen würzigen, knoblauchartigen Geschmack aus.

Nicht nur die verschiedenen Aromen kennzeichnen einen Pilz, sondern auch die enthaltenen Vitamine und Ballaststoffe sowie der geringe Fettgehalt und das ausgewogene Natrium-Kalium-Verhältnis.

Im Zoar-Werkhaus sind die beiden Bereiche der Pilzzucht im Keller und im Erdgeschoss zu finden. Der Anbaubereich ist im Keller, der Weiterverarbeitungsraum im Erdgeschoss. Der Anbau im Keller erfolgt auf sogenannten Substratblöcken, die aus Sägemehl und Weizenkleie bestehen. Die Pilze benötigen von der Anbauzeit bis zur Ernte fünf bis sieben Tage. Der Austernpilz wird auf Stroh kultiviert. Das Stroh wird fein zerkleinert, gewässert, mit Hitze pasteurisiert und zusammen mit der Pilzbrut in perforierte Plastiksäcke gefüllt. In klimatisierten Räumen reifen dann die Fruchtkörper durch die Perforation heran. Von der Aussaat bis zu der Ernte gelangt keinerlei Chemie an die Pilze. Alles beruht auf rein biologischer Basis. Die beste Temperatur liegt bei 15 bis 17 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent.

Alle anfallenden Arbeiten, wie zum Beispiel die Substratblöcke erneuern, die Pilze anpflanzen, ernten, säubern, abwiegen und verkaufen, werden von den Mitarbeitern mit Beeinträchtigung unter Anleitung der Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung getätigt.

Die Pilze können auch direkt im Zoar-Werkhaus gekauft werden; zusammen mit verschiedenen Pilzrezepten und Infos über die Zubereitung, die Lagerung sowie die enthaltenen Nährwerte.

Daten und Fakten über Bio-Pilze

  • geringe Mengen an Glucose, dadurch geeignet für Diabetiker
  • ein ausgewogenes Natrium-Kalium-Verhältnis, dadurch geeignet für Bluthochdruckpatienten
  • einen geringen Puringehalt, dadurch geeignet für Gichtpatienten mit zu hohen Harnsäurewerten
  • einen hohen Ballaststoffgehalt, dadurch geeignet zur Förderung der Darmtätigkeit
  • reichlich Vitamine enthalten

Ansprechpartner

Regionalleitung Arbeit Rheinhessen

Dr. Claudia Mitulla

Tel.: 06731 / 902-20
Fax: 06731 / 7892

E-Mail: claudia.mitulla@zoar.de

Anfahrt

 

Zoar-Werkhaus Alzey
Spießgasse 97
55232 Alzey

Tel.: 06731 / 9977-30